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Lebensbedingungen

MPS-Authors
http://pubman.mpdl.mpg.de/cone/persons/resource/persons56815

Marxsen,  Jürgen
Limnological River Station Schlitz, Max Planck Institute for Limnology, Max Planck Institute for Evolutionary Biology, Max Planck Society;

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Citation

Marxsen, J. (2012). Lebensbedingungen. In DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (Ed.), Grundwasserbiologie – Grundlagen und Anwendungen (pp. 17-28). Bonn: DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall.


Cite as: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0015-12F0-2
Abstract
Die wesentlichen Kennzeichen des Lebensraums Grundwasser werden insbesondere im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Struktur und Funktion seiner Lebensgemeinschaften erläutert. Die räumliche Enge in den meisten Aquiferen schließt je nach Größe der Lückenräume viele Organismen von der Besiedlung aus. Die Dunkelheit des Untergrundes hat ein spezielles Nahrungsgefüge zur Folge, in dem Mikroorganismen dominieren, in dem mehrzellige Tiere nur in sauerstoffhaltigen Bereichen mit ausreichend großen Lückensystemen vorkommen und das von der Zufuhr organischer Stoffe von der Erdoberfläche abhängt. Die Nahrungsarmut im Grundwasser ist direkte Folge der Dunkelheit und der daher fehlenden photoautotrophen Primärproduktion. Deren Fehlen kann durch die niedrige chemoautrophe Primärproduktion bei weitem nicht ausgeglichen werden. Die Lebensbedingungen in den unterirdischen Lebensräumen zeichnen sich durch große Konstanz, verglichen mit den Ökosystemen der Erdoberfläche, aus. Das gilt sowohl für die physikalischen wie für die chemischen Milieufaktoren.