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Thesis

Die Zukunft der wissenschaftlichen Kommunikation - Paradigmenwechsel im Publikationswesen?

MPS-Authors
http://pubman.mpdl.mpg.de/cone/persons/resource/persons96353

Tschida,  Ulla
Innovations, Max Planck Digital Library, Max Planck Society;

Locator
There are no locators available
Fulltext (public)

MT_Gesamt.pdf
(Any fulltext), 292KB

Supplementary Material (public)
There is no public supplementary material available
Citation

Tschida, U. (2003). Die Zukunft der wissenschaftlichen Kommunikation - Paradigmenwechsel im Publikationswesen? Master Thesis, Donau-Universität Krems, Krems, Österreich.


Cite as: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0013-B3DA-6
Abstract
Die Master Thesis analysiert den Strukturwandel in der wissenschaftlichen Informationsversorgung, der mit der digitalen Revolution der letzten Jahrzehnten einhergeht. Durch die Omnipräsenz des Internet und neuer digitaler Formate haben sich sowohl Inhalte als auch Angebotsformen innerhalb des Publikationssektors stark verändert. Durch die technischen Entwicklungen und Standards im Bereich Formate und Protokolle im offenen Austausch von Information entstand die Idee des Open Access, die die Politik des öffentlichen und freien Zugangs zu wissenschaftlichen Daten vertritt. Im Zusammenhang damit ist der sensible Punkt des Urheberrechts und des Informationsrechts innerhalb der Zivilgesellschaft zu einem unumgänglichen Diskussionspunkt in der politischen Neugestaltung der Informationsversorgung geworden. Nach einer Skizzierung der weitgreifenden Auswirkungen der digitalen Revolution auf die Gesellschaft und die damit zusammenhängende Problematik des geistigen Eigentums folgt ein Überblick von Initiativen wie OAI, BOAI oder SPARC, die sich mit der Neuordnung der wissenschaftlichen Informationsversorgung sowohl auf technischer als auch auf organisational-politischer Seite beschäftigen. Im dritten Teil werden mögliche neue Strukturen eines wissenschaftlichen Versorgungsmodell skizziert, indem Produzenten, Anbieter und Konsumenten sich einer neuen Rollenverteilung bewusst werden und sich auf einem Markt, der bislang von monopolistischen Preisstrukturen beherrscht wurde, neu positionieren müssen. Vor allem wissenschaftliche Bibliotheken, die durch den enormen Preisdruck der Zeitschriftenindustrie unter Zugzwang geraten sind, stehen in der zunehmend dezentral organisierten Informationsumgebung vor neuen und innovativen Geschäfts- und Aufgabenbereiche. Ein wichtiger Punkt, der in engem, wenn auch nicht implizitem Zusammenhang mit Open Access steht, ist die Frage der Langzeit-Archivierung, der im zukünftigen Publikationswesen mit verteilter Verantwortung begegnet werden muss.