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Lernen von Menüsystemen in Abhängigkeit von Struktur und Darbietungsform

MPS-Authors
http://pubman.mpdl.mpg.de/cone/persons/resource/persons84081

Meilinger,  T
Department Human Perception, Cognition and Action, Max Planck Institute for Biological Cybernetics, Max Planck Society;

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Citation

Meilinger, T., Totzke, I., & Krüger, H.-P. (2002). Lernen von Menüsystemen in Abhängigkeit von Struktur und Darbietungsform. Poster presented at 44. Tagung Experimentell Arbeitender Psychologen (TeaP 2002), Chemnitz, Germany.


Cite as: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0013-E00A-4
Abstract
Im Rahmen des Projektes „Kompetenzerwerb für Fahrerinformationssysteme“ (gefördert durch Forschungsvereinigung Automobiltechnik e.V. und Bundesanstalt für Straßenwesen) wird untersucht, welche Menüsystemarten besser gelernt werden. N = 28 Probanden sollen per Joystick das Menüsystem eines Raumschiffes befehligen. Variiert werden die Darbietung übergeordneter Menüs (eine vs. alle Ebenen), die Häufigkeit von Aufgaben sowie die Sortierung des Menüsystems nach Zielen, die erreicht werden sollen, oder nach Geräten, die dafür benutzt werden. Größe und Struktur einzelner Menübereiche werden miteinander verglichen. Untersucht wird Lernen, Wiedererlernen nach einer Woche und Umlernen auf ein häufigkeitsangepasstes System, mit Menüpunkten in Reihenfolge ihrer bisherigen Auftretenshäufigkeit. Die entsprechende Veränderung der Bedienleistung wird über Bedienzeiten, Fehleranzahl und -arten sowie die Hilfebenutzung erfasst. Die anfänglichen Vorteile der Gerätesortierung und der Darbietung übergeordneter Menüs verringern sich mit fortschreitendem Lernen. Eine einwöchige Pause führt zu unterschiedlich starken Einbußen im Lernfortschritt. Beim Umlernen kommt es zu Leistungseinbußen in der Bedienung der Menüsysteme.