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Zeitschriftenartikel

Mehr Demokratie, aber nur für wenige? Der Zielkonflikt zwischen mehr Beteiligung und politischer Gleichheit

MPG-Autoren
http://pubman.mpdl.mpg.de/cone/persons/resource/persons41287

Schäfer,  Armin
Institutioneller Wandel im gegenwärtigen Kapitalismus, MPI for the Study of Societies, Max Planck Society;

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Volltexte (frei zugänglich)

Leviathan_41_2013_Schäfer.pdf
(Verlagsversion), 892KB

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Zitation

Schäfer, A., & Schoen, H. (2013). Mehr Demokratie, aber nur für wenige? Der Zielkonflikt zwischen mehr Beteiligung und politischer Gleichheit. Leviathan, 41(1), 94-120.


Zitierlink: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-000E-ECAE-A
Zusammenfassung
Die Demokratie erscheint vielen Beobachtern als reformbedürftig, weil traditionelle Beteiligungsformen weniger als in der Vergangenheit genutzt werden. Als vielversprechender Ansatzpunkt, die Demokratie zu erneuern, gilt es, Beteiligungsmöglichkeiten auszuweiten. Mehr Mitsprache der Bürger soll mehr Begeisterung für die Demokratie entfachen. Um dies zu erreichen, wird einerseits das Wahlrecht reformiert und andererseits die direkte Demokratie ausgeweitet. Beide Reformen, so zeigt dieser Aufsatz, können aber dazu führen, dass sich bereits bestehende Beteiligungsunterschiede zwischen sozialen Schichten weiter vergrößern. Anhand von drei Fallbeispielen wird gezeigt, dass nicht alle Bürger an diesen aufwändigeren Beteiligungsformen teilnehmen können und wollen. Im Ergebnis kann mehr Beteiligung das demokratische Ideal politischer Gleichheit gefährden.
Many observers consider democracy to be in need of reform because traditional forms of participation are being used less often today than in the past. One promising way to renew democracy would be to extend the opportunities for political participation. Political interest should increase when citizens have a greater say in public affairs. To achieve this goal, we are currently witnessing electoral reforms on one hand and a surge in direct democracy on the other. However, as this article shows, these democratic reforms tend to widen the existing participatory gap between social groups. Three case studies demonstrate that some citizens are either unable or do not wish to use more the demanding form of participation; as a result greater participation might endanger the democratic ideal of political equality.