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Zustandsveränderungsverben im Deutschen - wie lernt das Kind die komplexe Semantik?

MPS-Authors

Wittek ,  Angelika
Language Acquisition Group, MPI for Psycholinguistics, Max Planck Society;

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Citation

Wittek, A. (1999). Zustandsveränderungsverben im Deutschen - wie lernt das Kind die komplexe Semantik? In J. Meibauer, & M. Rothweiler (Eds.), Das Lexikon im Spracherwerb (pp. 278-296). Tübingen: Francke.


Cite as: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-000E-EC4A-A
Abstract
Angelika Wittek untersuchte Zustandsveränderungsverben bei vier- bis sechsjährigen Kindern. Englischsprechende Kinder verstehen bis zum Alter von 8 Jahren diese Verben als Bewegungsverben und ignorieren, daß sie zusätzlich die Information über einen Endzustand im Sinne der Negation des Ausgangszustands beeinhalten. Wittek zeigte, daß entgegen der Erwartung transparente, morphologisch komplexe Formen (wachmachen), in denen die Partikel den Endzustand explizit macht, nicht besser verstanden werden als Simplizia (wecken). Zudem diskutierte sie, inwieweit die Verwendung des Adverbs wieder in restitutiver Lesart Hinweise auf den Erwerb dieser Verben geben kann.