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Erbschaftsrecht für Reiche: Interview

MPG-Autoren
http://pubman.mpdl.mpg.de/cone/persons/resource/persons41135

Beckert,  Jens
Soziologie des Marktes, MPI for the Study of Societies, Max Planck Society;

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mpifg_r12_1308.mp3
(Ergänzendes Material), 11MB

Zitation

Körfgen, E., & Beckert, J. (2012). Erbschaftsrecht für Reiche: Interview. Köln: WDR 5 Politikum.


Zitierlink: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-000E-EC04-8
Zusammenfassung
In Deutschland wird die Schere zwischen Arm und Reich immer größer: Rund zehn Prozent der Haushalte verfügt nach Zahlen des Max-Planck-Instituts über zwei Drittel des gesamten Vermögens. Es sammelt sich bei einer Minderheit, die durch Erbschaft auch reich bleibt – unerreichbar für die anderen. Ähnlich wie zu feudalen Zeiten in Deutschland, als so genannte "Fideikommisse" die Privilegien der aristokratischen Familien sicherten. Heute sprechen Soziologen von einer "Refeudalisierung" der Ökonomie: Soziale Ungleichheit werde durch das Erbschaftschaftsrecht von einer Generation zur nächsten weiter gegeben, soziale Ungleichheit werde zementiert, so ihre Kritik.