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Thesis

Die Rolle des Origin Recognition Complex in Zellzyklus, Zentrosomenzyklus und Mikrotubuliorganisation in Drosophila SL2-Zellen

MPS-Authors
http://pubman.mpdl.mpg.de/cone/persons/resource/persons50189

Hallung,  Nicole
Dept. of Vertebrate Genomics (Head: Hans Lehrach), Max Planck Institute for Molecular Genetics, Max Planck Society;

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Fulltext (public)

Hallung_Final010309.pdf
(Any fulltext), 2MB

Supplementary Material (public)
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Citation

Hallung, N. (2009). Die Rolle des Origin Recognition Complex in Zellzyklus, Zentrosomenzyklus und Mikrotubuliorganisation in Drosophila SL2-Zellen. Diploma Thesis, Freie Universität Berlin, Berlin.


Cite as: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0010-7DFC-3
Abstract
Zusammenfassung Die Kontrolle der Replikation der DNA ist einer der wichtigsten Vorgänge für die gleiche Verteilung aller Determinanten auf die zwei Tochterzellen. Die Initiation der Replikation wird durch einen aus sechs Untereinheiten bestehenden Proteinkomplex, den Origin Recognition Complex (ORC), bewerkstelligt. Dieser in allen Eukaryoten hochkonservierte Komplex erkennt die origins of replication und rekrutiert zusätzlich Initiationsfaktoren, wie Cdc6 oder minichromosome maintenance-Komplex-Proteine, an die DNA. Studien zeigen, dass die Depletion von ORC-Proteinen zu DNA- und Replikations-Defekten führt. Zudem wurde immer wieder über zusätzliche Funktionen der ORC-Proteine im Zentrosomenzyklus spekuliert, da sowohl zentrosomale Lokalisationen als auch zentrosomale Co-Aufreinigungen für einige ORC-Proteine gezeigt werden konnten. Auch gab es Hinweise, dass ORC-Proteinabbau zu Zentrosomen-Aberrationen führt. Das Auftreten von Abweichungen in der Zentrosomenanzahl oder -struktur sind auch typische Ereignisse in Tumoren. Lange war unklar, ob diese als Ursache oder Folge der Krebsentstehung betrachtet werden müssen. Mittlerweile konnten jedoch Zentrosomenanomalien als Kausalität der Krebsentstehung gezeigt werden. Um komplexe Zusammenhänge bei der Krebsentstehung zu verstehen, ist es wichtig weitere Regulatoren der eng gekoppelten Zyklen der Zell- und Zentrosomenteilung zu identifizieren. In RNAi-Versuchen in Drosophila SL2-Zellen sollte in dieser Arbeit der Einfluss der ORC-Proteine auf den Zellzyklus, die Zentrosomenstruktur und die Mikrotubuliorganisation untersucht werden. Dabei konnten signifikante Effekte für einzelne ORC-Untereinheiten, nicht nur auf die DNA, sondern auch auf die Anzahl und Struktur von Zentrosomen gezeigt werden. Um biochemische Zusammenhänge aufzuklären, wurde eine Charakterisierung der latheo(lat)/Orc3-Untereinheit mittels Tandem-Affinitäts-Aufreinigung durchgeführt, wodurch γ-Tubulin als Interaktionspartner von lat/Orc3 identifiziert wurde. Diese Interaktion ist im Einklang mit einer Co-Lokalisation von lat/Orc3 und γ-Tubulin am Zentrosom, die mittels Immunfluoreszenzmikroskopie bestätigt wurde. Zusammenfassung Diese Ergebnisse lassen auf eine Rolle der ORC-Proteine nicht nur für die DNA-Replikation, sondern auch für den Zentrosomenzyklus schließen.