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Was unsere Güter wertvoll macht

MPG-Autoren
http://pubman.mpdl.mpg.de/cone/persons/resource/persons41135

Beckert,  Jens
Soziologie des Marktes, MPI for the Study of Societies, Max Planck Society;

Externe Ressourcen
Volltexte (frei zugänglich)

mpifg_on12_jb12.pdf
(beliebiger Volltext), 92KB

Ergänzendes Material (frei zugänglich)
Es sind keine frei zugänglichen Ergänzenden Materialien verfügbar
Zitation

Beckert, J. (2012). Was unsere Güter wertvoll macht. In Max Planck Society (Ed.), Max-Planck-Gesellschaft Jahrbuch 2012. München: Max-Planck-Gesellschaft.


Zitierlink: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0010-17A1-4
Zusammenfassung
Wenn die Wirtschaftsleistung steigen soll, werden an die Politik zwei widersprüchliche Forderungen gerichtet. Verlangt wird entweder, dass Anreize für Investitionen geschaffen werden, oder aber die Löhne sollen umgekehrt gerade steigen und der Staat mehr Geld ausgeben, um die Nachfrage nach Gütern zu erhöhen. „Wachstum ist der Schlüssel zum Ganzen“ erklärte Kanzlerin Merkel. Stillschweigend vorausgesetzt wird hier allerdings, dass die Konsumenten tatsächlich immer mehr Güter kaufen möchten. Doch ist das überhaupt so selbstverständlich? Und wenn ja, was genau fragen Nachfrager eigentlich nach?
A desire for increasing economic output causes society to have contradicting expectations of political actors. Either they should create incentives for investment, or they should do the opposite by increasing wages and government spending and thus raising the demand for goods and services. According to Chancellor Merkel, “growth is the key to everything.” This implies, however, that consumers actually keep wanting to buy more and more goods and services. But do they really? And if they do, what exactly do they want to buy?