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Die Regelung von Finanzmärkten durch internationale Organisationen

MPG-Autoren
http://pubman.mpdl.mpg.de/cone/persons/resource/persons41250

Mayntz,  Renate
Globale Strukturen und ihre Steuerung, MPI for the Study of Societies, Max Planck Society;

Externe Ressourcen
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Zitation

Mayntz, R. (2012). Die Regelung von Finanzmärkten durch internationale Organisationen. In S. Duschek, M. Gaitanides, W. Matiaske, & G. Ortmann (Eds.), Organisationen regeln: Die Wirkmacht korporativer Akteure (pp. 263-275). Wiesbaden: Springer VS.


Zitierlink: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0010-16C3-F
Zusammenfassung
Finanzmärkte sind ein in jüngster Zeit stark gewachsener Sektor des Wirtschaftssystems. Sieht man vom Münzrecht ab, das im Mittelalter die Fürsten bestimmten, dann war über Jahrhunderte der Handel Regelungschwerpunkt. Selbständige Städte erließen Marktordnungen. Die gewohnheitsrechtlichen Regeln der lex mercatoria, der „Law Merchant“ war eine Form der Selbstregelung durch Gruppen von Händlern (Benson 1998). Eine öffentliche Finanzmarktregulierung entwickelte sich zusammen mit dem modernen Nationalstaat. Regelungsadressaten waren und sind „Finanzinstitutionen“, vor allem Banken, von denen manche sich zu internationalen Holdings entwickeln; sie nehmen heute nicht mehr nur die klassischen Bankfunktionen wahr, sondern sind aktiv an der Schaffung von und dem Handel mit Wertpapieren beteiligt. Finanztransaktionen wurden zunehmend gesetzlich normiert. Es entstanden Aufsichtsinstanzen für Banken, Versicherungen und Wertpapierhandel, und auch Zentralbanken übernahmen Aufsichtsfunktionen. Nach dem Ersten Weltkrieg motivierten Finanzkrisen Veränderungen der Regulierung auf nationaler Ebene (in den USA z. B. den Glass-Steagall Act 1933 und die Gründung der SEC 1934).