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Zeitschriftenartikel

Hydrologische und chemische Unersuchungen an den Fließgewässern des Schlitzerlandes. A. Quellen. I. Übersicht

MPG-Autoren
http://pubman.mpdl.mpg.de/cone/persons/resource/persons56609

Brehm,  Jörg
Limnological River Station Schlitz, Max Planck Institute for Limnology, Max Planck Institute for Evolutionary Biology, Max Planck Society;

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Zitation

Brehm, J. (1976). Hydrologische und chemische Unersuchungen an den Fließgewässern des Schlitzerlandes. A. Quellen. I. Übersicht. International Journal of Speleology, 8, 7-21. Retrieved from http://www.ijs.speleo.it/article.php?id_art=289.


Zitierlink: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-000F-CD5E-5
Zusammenfassung
Summary In a triassic sandstone woodland (Schlitzerland in Hesse, Western Germany) 17 springs were hydrologically and hydrochemically investigated throughout one year (April 1973 - April 1974). Measurements were carried out on water volume, temperature, electrolytical conductivity, pH, alkalinity, chlorinity, dissolved molecular oxygen, dissolved organic material (COD), ammonia, nitrite, nitrate, and free phosphate. Among the hydrochemical factors investigated the pH-value was closely related especially to the micro-climate in the spring drainage area. In particular the pH rose both with increasing length of the drainage area and - within the same spring - with decreasing water supply. On the other hand the pH-value diminished with increasing altitude of the drainage area. Simultaneously the highest values were found on SW-slopes and the lowest ones in NE-exposures. Zusammenfassung In einem bewaldeten Buntsandsteingebiet (Schlitzerland in Hessen, Westdeutschland) wurden 17 Quellen während eines Jahresablaufes (April 1973 - April 1974) hydrologisch und hydrochemisch untersucht. Berücksichtigt wurden dabei neben der Schüttung und Quelltemperatur die elektrolytische Leitfähigkeit, pH-Wert, Säurebindungsvermögen, Chlorid, gelöster molekularer Sauerstoff, gelöste organische Substanz (CSB), Ammonium, Nitrit, Nitrat und freies Phosphat. Unter den chemischen Quellwasserfaktoren ließ der pH-Wert besonders gut Einflüsse durch die herrschenden Umweltbedingungen, insbesondere durch das Mikroklima, im Einzugsgebiet erkennen. Unter sonst vergleichbaren Verhältnissen stieg der pH-Wert mit zunehmender Länge des Quelleinzugsgebietes und -in derselben Quelle - mit zurückgehender Schüttung. Umgekehrt sank der pH-Wert mit zunehmender Höhenlage des Einzugsgebietes und - in gleicher Meereshöhe von den SW- zu den NE-Hängen.