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Die tierische Besiedlung des hyporheischen Interstitials eines Urgebirgsbaches unter dem Einfluß von allochthoner Nährstoffzufuhr

MPG-Autoren
http://pubman.mpdl.mpg.de/cone/persons/resource/persons56860

Pieper,  Hans-Gerd
Limnological River Station Schlitz, Max Planck Institute for Limnology, Max Planck Institute for Evolutionary Biology, Max Planck Society;

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Zitation

Pieper, H.-G. (1976). Die tierische Besiedlung des hyporheischen Interstitials eines Urgebirgsbaches unter dem Einfluß von allochthoner Nährstoffzufuhr. International Journal of Speleology, 8, 53-68. Retrieved from http://www.ijs.speleo.it/article.php?id_art=291.


Zitierlink: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-000F-CD5C-9
Zusammenfassung
Abstract The Mettma, a mountain stream in the Black Forest, W. Germany, was investigated for effects of input of nutrients and energy by domestic waste water and effluent from a brewery introduced at one specific point. The investigation time ranged from May 1970 to February 1971. Initially, there is an impoverishment and structural changes of the biocoenosis in the hyporheic interstitial. There is an almost complete O2-depletion immediately after the waste water has been added. In winter, temperatures in the interstitial were higher than those in the current. No direct correlation between population densities and amount of organic matter were observed where allochthonous nutrients had been added. Population densites of multicellular animals were from 0 to 1.2 X 105 per 0.1 m3 of sediment. 4.1 km further downstream the fauna is similar to that above the waste water inlet, while at 7.35 km downstream of it is slightly less dense. Zusammenfassung Ein Mittelgebirgsbach (Mettma) erfährt eine punktförmige, allochthone Nährstoff- und Energiezufuhr durch häusliche und Brauereiabwässer. Der Untersuchungszeitraum erstreckte sich vom Mai 1970 bis Februar 1971. Die Abwassereinleitung führte zunächst zu einer generellen Verarmung und Umstrukturierung der Biozönose des hyporheischen Interstitials. Im Interstitial trat ein starkes O2-Defizit unmittelbar nach der Abwassereinleitung auf. Im Winter wies das hyporheische Interstitial höhere Temperaturen auf als die fliessende Welle. Bei allochthoner Nährstoffzufuhr konnte eine direkte Proportionalität zwischen dem Anteil an organischer Substanz und der Besiedlungsdichte nicht festgestellt werden. Die Besiedlungsdichte schwankt zwischen 0und 1,2X105 Organismen pro 0,1 m3 Sediment. Nach 4,1 km zeigte die Biozönose in der tierischen Besiedlung eine ähnliche Zusammensetzung wie an der Bezugsprobenstelle P0. Nach 7,35 km Fließstrecke ist die Besiedlungsdichte geringfügig niedriger als an der Bezugsprobenstelle P0.