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Zeitschriftenartikel

Wiedergewinnung des Gleichgewichts? Sozio-ökonomische Dynamiken im neuen chinesischen Kapitalismus

MPG-Autoren
http://pubman.mpdl.mpg.de/cone/persons/resource/persons41306

ten Brink,  Tobias
Institutioneller Wandel im gegenwärtigen Kapitalismus, MPI for the Study of Societies, Max Planck Society;

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Volltexte (frei zugänglich)

L_40_2012_tenBrink.pdf
(Verlagsversion), 323KB

Ergänzendes Material (frei zugänglich)
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Zitation

ten Brink, T. (2012). Wiedergewinnung des Gleichgewichts? Sozio-ökonomische Dynamiken im neuen chinesischen Kapitalismus. Leviathan, 40(2), 202-222.


Zitierlink: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-000F-C5C9-2
Zusammenfassung
Die Wirtschaftsentwicklung Chinas gilt gegenwärtig als die dynamischste auf der Welt. Doch ein genauerer Blick offenbart eine paradoxere Realität. Die Zentralregierung drängt vor diesem Hintergrund darauf, vom einseitigen export- und investitionsgetriebenen Wachstum abzukehren und eine stärkere Binnenmarktorientierung durchzusetzen. Um die Erfolgsaussichten dieses anvisierten Wandels einschätzen zu können, untersucht der Beitrag sozio-ökonomische Dynamiken und politische Restrukturierungsmaßnahmen im neuen chinesischen Kapitalismus. Dabei werden fortgesetzte Exportorientierungen, interne Nachfragelücken und ein nicht abzusehendes Ende des Niedriglohnmodells sowie Grenzen der staatlichen Steuerungskapazitäten als hohe Hürden auf dem Weg zu einem »Rebalancing« der Wirtschaft sichtbar.
Economic development in China is currently considered to be the most dynamic in the world. Yet a closer look at the real situation reveals paradoxes. The central government is pushing to turn away from a one-sided export and investment-driven growth orientation and to focus more on domestic markets. To assess how promising this strategy is, the article analyzes the effects of socio-economic dynamics and political restructuring measures in China’s new capitalism. A continued orientation towards exports, a chronic lack of domestic demand, the lack of any prospect of ending the low-wage model, and the limited impact of state policies all constitute major obstacles to a «rebalancing« of the economy.