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Zeitschriftenartikel

Mitbestimmung im Unternehmensvergleich: Ein Konzept zur Messung des Einflusspotentials der Arbeitnehmervertreter im mitbestimmten Aufsichtsrat

MPG-Autoren
http://pubman.mpdl.mpg.de/cone/persons/resource/persons41207

Höpner,  Martin
Institutioneller Wandel im gegenwärtigen Kapitalismus, MPI for the Study of Societies, Max Planck Society;

http://pubman.mpdl.mpg.de/cone/persons/resource/persons41257

Müllenborn,  Tim
Europäische Liberalisierungspolitik, MPI for the Study of Societies, Max Planck Society;

Volltexte (frei zugänglich)

IB_17_2010_Höpner.pdf
(beliebiger Volltext), 450KB

Ergänzendes Material (frei zugänglich)
Es sind keine frei zugänglichen Ergänzenden Materialien verfügbar
Zitation

Höpner, M., & Müllenborn, T. (2010). Mitbestimmung im Unternehmensvergleich: Ein Konzept zur Messung des Einflusspotentials der Arbeitnehmervertreter im mitbestimmten Aufsichtsrat. Industrielle Beziehungen, 17(1), 7-29. doi:10.1688/1862-0035_IndB_2010_01_Hoepner.


Zitierlink: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0012-415C-6
Zusammenfassung
In diesem Beitrag schlagen wir einen Index zum Einflusspotential der Arbeitnehmervertreter im mitbestimmten Aufsichtsrat vor, der sich aus der Addition von fünf Dummy-Variablen ergibt. Von einem hohen Einflusspotential der Arbeitnehmervertreter wird ausgegangen, wenn (1) der Aufsichtsrat hälftig mit Arbeitnehmervertretern besetzt ist, (2) der Aufsichtsrat über ein neutrales Mitglied zur Auflösung von Patt-Situationen verfügt, (3) der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende unternehmensexterner Gewerkschaftsfunktionär ist, (4) ein Gewerkschaftsmitglied zum Arbeitsdirektor bestellt wurde und (5) der Prüfungsausschuss hälftig mit Arbeitnehmervertretern besetzt ist. Entsprechende Daten erheben wir für 82 der 100 größten deutschen Unternehmen. Ein Abgleich mit Strukturmerkmalen der Unternehmen zeigt, dass sich überdurchschnittlich mitbestimmte Unternehmen vor allem innerhalb des Kapitalverflechtungsnetzwerks der „Deutschland AG“ befinden, und dass Strategien der Mitbestimmungsvermeidung vor allem bei Unternehmen in Familieneigentum vorkommen. Der Index kann in der empirischen Mitbestimmungsforschung eingesetzt werden, um Hypothesen über die Bestandsvoraussetzungen sowie über die sozialen und wirtschaftlichen Wirkungen der Unternehmensmitbestimmung zu testen.